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Zeitgenössische Kunst im Lübecker Raum


Kunst Lübeck

(Von Horst Schinzel)
- Bemerkenswerte Beiträge regionaler Kunstschaffender und beachtliche Selbstbildnisse namhafter Künstler: In der Kunsthalle St. Annen werden am Freitag, 31. Oktober 2014, die Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Künstler und die Sonderausstellung Die Kunst des Selbstportraits IX eröffnet.

„Nach 2012 zeigt die Kunsthalle zum zweiten Mal eine Auswahl der Lübecker Künstlergemeinschaft in ihren Räumen. Neben den bekannten Medien wie Malerei,

Bildhauerei, Graphik und Photographie werden dieses Mal auch speziell auf die Räume bezogene Installationen präsentiert“, Dr. Thorsten Rodiek, Direktor der Museen für Kunst und Kulturgeschichte. Und ergänzte: „In der diesjährigen Schau, die sich durch eine große Vielfalt künstlerischer Ziele und Inhalte auszeichnet, findet man auch anregende Werke mit aktuellem politischem Bezug. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Ausstellung zu besuchen“. Die Jahresschau erfreut sich in Künstlerkreisen großer – und wachsender - Beliebtheit: Insgesamt wurden von 104 Künstlern 391

Arbeiten eingereicht (vor zwei Jahren: 93 Künstler, 327 Arbeiten). Bis zum 18. Januar nächsten Jahres werden 116 Arbeiten von 52 Kunstschaffenden gezeigt, 42 von ihnen gehören der Künstlergemeinschaft an. Beider letzten Schau vor zwei Jahren waren es 72 Arbeiten von 38 Künstlern.

Die Jury bestand aus Cäsar Bauer und Renate Schürmeyer (Künstler aus der Gemeinschaft), Dr. Thorsten Rodiek (Direktor der Museen für Kunst und Kulturgeschichte), Dr. Julia Hümme (Leiterin des Ostholsteinmuseums Eutin) und Dr. Jenns Howoldt (ehemaliger Kurator der Hamburger Kunsthalle).

Es finden regelmäßig Führungen durch die Jahresschau statt, die von den Künstlern selbst geleitet werden. Beginn ist jeweils um 12 Uhr.

Ebenfalls in der Kunsthalle sind bis zum 18. Januar Selbstbildnisse namhafter Künstler zu sehen. Zusammengetragen wurden sie von der 1920 in Berlin geborenen Sammlerin Leonie Freifrau von Rüxleben. Die Getreidemaklerin aus Hamburg hatte die Kunst des Selbstportraits für sich entdeckt. Über viele Jahre wuchs so nach und nach eine ganz besondere Sammlung graphischer Blätter. Zum neunten Mal wird eine Auswahl daraus gezeigt. Wie schon bei den Präsentationen zuvor wird die alphabetische Reihenfolge auch dieses Mal fortgesetzt. Die 27 Künstlernamen reichen von Helmuth Heinsohn bis Horst Janssen und versprechen interessante Kunstbegegnungen. Insgesamt werden in dieser Schau 67 Blätter ausgestellt.

Unter anderen sind drei Lithographien von einem der bedeutendsten Vertreter der Leipziger Schule, Bernhard Heisig, zu sehen. Die Neue Sachlichkeit wird von einem Werk Karl Hubbuchs vertreten. Auch ein Bild des Malers, Bildhauers, Graphikers und Aktionskünstlers Jörg Immendorf ist Teil der Ausstellung. Horst Janssen, einer der renommiertesten Selbstportraitisten Deutschlands, ist mit 16 Arbeiten dabei. „Das ist gewissermaßen eine kleine Ausstellung in der Ausstellung. Seine Werke bilden einen eigenen künstlerischen Kosmos“, erklärt Dr. Thorsten Rodiek. Und: „Die Schau dokumentiert anhand des besonderen Selbstportraitthemas die eindrucksvolle Vielfalt des künstlerischen Schaffens im 20. Jahrhundert.“

 

Fotos Lübecker Museen

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