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Neue Porträts und Landschaftsgemälde für OH-Museum

Autor: Horst Schinzel am 12.11.2015

Ostholsteinmuseum

(Von Horst Schinzel) - In Schleswig-Holstein gibt es um die 170 kleinere Museen. Einen irgendwie gearteten Ankaufetat hat so gut wie keine dieser Einrichtungen. Deshalb unterstützt „Brillenkönig“ Professor Günther Fielmann neben seinen sonstigen Sponsorenbemühungen seit langem viele dieser Häuser – aktuell etwa die Hälfte - bei der Erweiterung und Erhalt ihrer Bestände. In Ostholstein gehören das Kreismuseum in Plön – das unlängst wieder Bilder bekommen hat- und das Ostholsein-Museum in Eutin – seit 2010 – dazu.

Foto: Horst Schinzel

Dieses Ostholstein-Museum und seine Leiterin Dr. Julia Hümme erfreuen sich des Erwerbs vier Gemälde mit heimatlichem Bezug. An diesem Mittwoch wurden diese von der neuen Leiterin der Eutiner Niederlassung Claudia Freutel offiziell übergeben. Dabei handelt es sich zum einen um die um 1860 entstandenen Porträts eines unbekannten Malers des Schwartauer Arztes Otto Hellwag und dessen Frau Henriette. Otto Hellwag war ein Enkel des Eutiner Landphysikus Friedrich Christoph Hellwag, der vor allem durch die Einführung der Pockenimpfung Verdienste um die Gesundheit der Ostholsteiner erworben hat.

Die anderen beiden Bilder sind Landschaftsstudien aus Ostholstein. Zum einen die Darstellung eines „Waldweges“ durch Hinrich Wrage (1843 bis 1912) aus der Zeit um 1900. Von dem lange in Oldenburg (Holstein) lebenden Landschaftsmaler Otto Lindemann (1884 – 1955) stammt ein Gemälde „Frühling“ aus dem Jahre 1910. Das Ostholstein-Museum unterhält eine umfangreiche Sammlung von Landschaftsdarstellungen vorzugsweise aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aber auch die Porträts bedeutender Persönlichkeiten aus der Region sind zu beachten.


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ostholstein-Museum

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