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Verlassen die Schwartauer Werke die Stadt

Autor: Horst Schinzel am 07.04.2016

Schwartau

(Von Horst Schinzel) - Die Erregung im Süden des Kreises Ostholstein ist groß. Vor einigen Tagen haben die Lübecker Nachrichten erstmals darüber berichtet: Die zum Schweizer Hero-Konzern gehörenden „Schwartauer Werke“ wollen expandieren. Und das ist an den Standorten der drei Werke in Bad Schwartau nicht möglich. Anderes Gelände kann die Stadt nicht anbieten.

Foto: Tim Reckmann  / pixelio.de

erreichen können. Demnach plant das 1899 gegründete Unternehmen einen großen Teil seiner Produktion zu verlagern. Als neuer Standort kommen der Zeitung zufolge unter anderem Flächen in Lübeck, Mönkhagen (Kreis Stormarn) aber wohl auch in Mecklenburg-Vorpommern in Frage. 

Es wäre nicht das erste Mal, dass Schleswig-Holsteins Kommunen das Nachsehen haben und Mecklenburg-Vorpommern von dem Umzug eines großen Betriebes profitieren kann. Mitte letzten Jahres kündigte die Firma DeLaval Services an, Glinde (Kreis Stormarn) verlassen zu wollen. Künftiger Standort soll Gallin in Mecklenburg-Vorpommern sein. 

Bei den Schwartauer Werke soll dem Bericht zufolge Schönberg in Mecklenburg-Vorpommern im Gespräch sein Des Logo mit den sieben Türmen halber legt die Firmenleitung wert darauf, dass der neue Standort in Angesicht der Lübecker Stadtsilluette ist. Eine Entscheidung muss bis spätestens 2018 fallen. Ein Wegzug würde für Bad Schwartau das Wegbrechen hoher Gewerbesteuereinnahmen bedeuten. Außerdem würden viele Mitarbeiter den neuen Arbeitsplatz nur mit Schwierigkeiten erreichen können.


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