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Die Nordischen Filmtage setzen neue Ideen um

Autor: CIS am 31.08.2016

Nordische Filmtage 2016

Die Nordischen Filmtage Lübeck werden erstmals Serien aus den nordisch-baltischen Ländern in einer eigenen Programmreihe präsentieren, wie die beiden Festivalleiter Linde Fröhlich (Artistic Director) und Christian Modersbach (Managing Director) heute bei einem ersten Pressegespräch zur kommenden 58. Festivalausgabe bekannt gaben; gemeinsam mit der Kultursenatorin der Hansestadt Lübeck, Kathrin Weiher, und dem Kurator und Leiter der Retrospektive, Jörg Schöning. Im „Serien“ Programm wird u.a. die dänische Serie „Splitting Up Together“ (OT: Bedre skilt end aldrig) laufen, und aus Norwegen wird „Nobel“ über einen Special Forces-Soldaten mit den nordischen Schauspielstars Aksel Hennie und Danica Curcic auf der großen Leinwand zu sehen sein.

Foto Klaus Mittelstädt

„Vor allem in den letzten Jahren sind qualitativ hochwertige Produktionen mit bekannten Schauspielern aus den nordisch-baltischen Ländern entstanden, die international hohe Standards setzen. Wir freuen uns, nun Serien im Festival zu haben, die genau dies widerspiegeln und  können damit unserem Publikum ein noch besseres Programm anbieten“, so Christian Modersbach, Managing Director der Nordischen Filmtage Lübeck.

Für Kathrin Weiher, Senatorin für den Fachbereich Kultur und Bildung der Hansestadt Lübeck, sind es die zweiten Nordischen Filmtage seit ihrem Amtsantritt im vergangenen Jahr: „Unsere Nordischen Filmtage nehme ich wahr als ein gewachsenes Kulturgut, das für das Gemeinschaftsgefühl und ein Stück gemeinsamer Identität der Nordischen Länder steht. Ich erlebe eine positive Schwermut, einen ganz besonderen Humor und somit Filme, die der Oberflächlichkeit unserer Zeit entgegenstehen."

Die 58. Nordischen Filmtage Lübeck, eine Veranstaltung der Hansestadt Lübeck, finden in 2016 vom 2. bis 6. November statt. Als größte Plattform dieser Art außerhalb Skandinaviens zeigen sie neueste cineastische Trends und Highlights aus den nordischen Ländern und dem Baltikum sowie Filmschaffen aus Norddeutschland. Erstmalig wird in diesem Jahr ein Fulldome, mit finanzieller Unterstützung durch die Stadtwerke Lübeck, aufgebaut. Das Festival zeigt dort, kuratiert von Ralph Heinsohn, eine Auswahl von 360° Filmen. „Wir freuen uns, dass wir als Stadtwerke Lübeck dieses besondere Erlebnis eines 360 Grad Kinos im Rahmen der Nordischen Filmtage Lübeck präsentieren können. Thematisch passt das wunderbar zu unserer Rolle als bedeutendster Energieversorger im Wirtschaftsraum Lübeck, denn auch für uns gilt, dass wir im Hinblick auf Kundenbedürfnisse und künftige Herausforderungen buchstäblich einen Rund-um-Blick benötigen“, freut sich Jürgen Schäffner (Geschäftsführer Stadtwerke Lübeck).

„In fremden Welten – In Different Worlds” lautet das Thema der diesjährigen Retrospektive, die sich den Routen skandinavischer Reisender in ferne Länder widmet. Im Programm laufen u.a. als Stummfilmevent „Mit Sven Hedin durch Asiens Wüsten“ (Deutschland / Schweden 1929). Der Film „Windjammer“ über eine Atlantikreise mit dem Segelschulschiff Christian Radich (Regie: Louis de Rochemont, 1957/58) oder zwei Dokumentationen des finnischen Regisseurs Jouko Aaltonen: „Lähettiläät“ (Ambassadors, 2003) und „Kongon Akseli“ (A Man from the Congo River, 2009). Aaltonen wird auch seinen aktuellen Film „Tunteiden temppelit“ (Temples of Dreams) im Dokumentarfilmprogramm der Filmtage vorstellen, wie Linde Fröhlich bekannt gab. Zum dritten Mal findet in Begleitung der Retrospektive das »Lübeck Film Studies Colloquium« statt, das sich an (Film-) Wissenschaftler und -Studenten richtet.

Die diesjährige Masterclass für Dokumentarfilmer aus Skandinavien, den baltischen Ländern und Norddeutschland stellt den dänischen Dokumentarfilm „Les Sauteurs – Those Who Jump“ in den Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Die drei Regisseure Moritz Siebert, Estephan Wagner und Abou Bakar Sidibé reisen dafür in die Hansestadt. Außerdem feiern die Filmtage 10 Jahre Hörfilm und präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Verein Andersicht und dem NDR wieder zwei Produktionen mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Zuschauer. Begleitet wird das Jubiläum von einer Diskussionsveranstaltung.

Christian Modersbach konnte hinsichtlich der Finanzierung bekannt geben, dass die kommenden Nordischen Filmtage durch Mittel des Creative Europe MEDIA Programms der EU und die finanzielle Unterstützung der Hauptsponsoren und Partner gesichert sind. Sein Dank galt den Hauptsponsoren des Festivals: der STAWAG, Partner der Stadtwerke Lübeck, dem Radisson Blu Senator Hotel Lübeck, der CineStar Gruppe sowie als Unterstützer die Lübecker Possehl-Stiftung, das Land Schleswig-Holstein und dem Freundeskreis der Nordischen Filmtage Lübeck, sowie allen weiteren Sponsoren, Partnern und Preisstiftern für ihr Engagement. Als neuer Sponsor konnte für das kommende Festival Tallink Silja gewonnen werden. Die Reederei verkehrt mit elf Kreuzfahrtfähren zwischen Skandinavien und dem Baltikum, gewonnen werden. Der besondere Gewinn für die Besucher des Festivals: bei Teilnahme und Abstimmung am Publikumspreis der Lübecker Nachrichten gibt es eine exklusive Reise mit Tallink Silja zur Tallinn Music Week zu gewinnen.

Die Kultursenatorin Frau Weiher machte beim Pressegespräch noch deutlich, „dass die Nordischen Filmtage für Lübeck natürlich auch eine größere wirtschaftliche Bedeutung haben, denn viele Festivalbesucher essen, trinken und kaufen hier bei uns ein und zudem werden von ihnen fast 4.000 Hotelübernachtungen in der Stadt generiert."

Auch in diesem Jahr werden die langjährigen Medienpartnerschaften der Nordischen Filmtage zum NDR - Norddeutscher Rundfunk und den Lübecker Nachrichten fortgesetzt. Neben der Festivalberichterstattung zeigt der NDR wieder die beliebte „Skandinavische Filmreihe“ im TV Programm und die Lübecker Nachrichten unterstützen das Festival sowie das Jugendprojekt „Junge Festivalblogger“ mit Sonderseiten. Als besonderer Gast beim Festival wird die US-amerikanische Opernsängerin und Mezzosopranistin Joyce DiDonato erwartet, die gemeinsam mit Regisseur Ralf Pleger den Film „The Florence Foster Jenkins Story“ vorstellen wird (Sektion Filmforum). Auch außerhalb der Kinosäle werden wieder zahlreiche Events dazu einladen, aktiv am Festivalleben teilzunehmen. So wird die „Crisis Cuisine“ zur Unterstützung und Integration von Flüchtlingen, die 2015 mit viel positiver Resonanz und finanzieller Hilfe von den Lübeckerinnen und Lübeckern getragen wurde, auch in diesem Jahr wieder zu Tisch bitten, um Menschen aus Krisenregionen zu begegnen und Gerichte aus ihren Heimatländern zu probieren.

Neben den Hauptfestivalkinos CineStar Filmpalast Stadthalle, Kolosseum und Kommunales Kino Lübeck, sind in diesem Jahr als weitere Spielstätten das CineStar FilmHaus, die Kirche St. Katharinen, das Europäische Hansemuseum sowie das Fulldome Kino dabei.

Alle aktuellen Informationen zu den Filmtagen unter: www.filmtage.luebeck.de, ebenso auf Facebook.com und Twitter.com/NordicFilmDays – Beginn der Akkreditierungen ist im September 2016. Die Programmpressekonferenz findet am 12. Oktober 2016 statt.

Presse Nordische Filmtage


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