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Deutschlands zweiter „Brotretterladen“ eröffnet in Lübeck

Autor: Horst Schinzel am 13.09.2016

Brot

(Von Horst Schinzel) - Dass altbackene Backwaren billiger angeboten werden, ist nicht neu. Aber hier ist der Verkauf von Backwaren vom Vortage – noch dazu durch Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chancen haben – zum Geschäftsprinzig erhoben worden.

Foto: pixabay.com / TiBine

Im März dieses Jahres hat die Bäckerei Junge gemeinsam mit dem Straßenmagazin „Hinz & Kunzt“ im Hamburger Stadtteil Lohbrügge einen ersten derartigen Laden eröffnet. Und damit durchaus Erfolg erzielt. Der hat die Geschäftsleitung veranlasst, die Vorwerker Diakonie für ein zweites derartiges Geschäft in erster Lage in der Lübecker Holstenstraße ins Boot zu holen.

Dort sollen wöchentlich wie schon in Hamburg an die fünfhundert Brote „gerettet“ werden. Dafür wurden sechs Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chancen hatten, von der Berufs- und Qualifizierungsgesellschaft angestellt. Die wird von der Stadt und der Vorwerker Diakonie betrieben. Die Angestellten erhalten einen normalen Lohn als Bäckerei-Verkäufer und werden überdies von der Diakonie sozial betreut.

Die Bäckerei Junge betont, dass sie sich nicht selbst Konkurrenz machen wolle. Die sinnvolle Tätigkeit für Menschen, die es im Leben schwer haben, stehe im Vordergrund. An medialer Aufmerksamkeit hat es jedenfalls nicht gefehlt


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