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Grooving Christmas – Weihnachtslieder neu interpretiert

Autor: Horst Schinzel am 11.12.2014

Lisa

(Von Horst Schinzel) - Die süddeutsche Jazzsängerin Lisa Wahlandt ist – zwar international anerkannt – im Norden wohl bislang kaum bekannt. Dies sehr zu Unrecht. Dies zeigt sie auf einer CD, die das im Norden wohl kaum weniger unbekannte Jazz-Label Enja Records des Werner Aldinger aus München herausgebracht hat: „Home for Christmas“ Größtenteils alt- bekannte Weihnachtslieder mit eienr Combo aus Sven Faller, Bass, Azhar Hamal und Andreas Dombert, Gitarren, Jan Eschke und Walter Lang, Klavier, neu interpretiert. „Morgen Kinder, wird’s was geben“, groovig dargeboten, ist zumindest gewöhnungsbedürftig. Doch durchaus eindrucksvoll.

Foto: Presse Lisa Wahlandt

Die meisten Lieder stammen aus der österreichisch-bayrischen Heimat der Interpretin. Und die fühlt sich generell der dort gesprochenen bairischen Sprache – die eben kein Dialekt ist – verpflichtet. Dazu hat sie ebenfalls bei Enja Records mit den zwei Freundinnen Andrea Hermenau und Christiane Öttl die CD „Die drei Damen“ herausgebracht. Jazz-Balladen von der Interpretin selbst komponiert und auch getextet. Zum Beweis, dass Bayerisch eben nicht am Aussterben ist. Originell, aber der Norddeutsche versteht eben rein gar nichts.

Die beiden CDs sollten dem Jazz-Freund Anlass sein, sich mit dieser akademisch gebildeten und auch als solche tätige Jazz-Musikerin zu befassen. Und natürlich mit dem Programm des Labels Enja Records.



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Lisa Wahlandt

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