Einführung eines Pfandbechersystems in Lübeck

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Redakteur
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Um die Müllflut durch Einwegbecher einzudämmen, hat Lübeck als erste kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein am 1. November ein Pfandbechersystem eingeführt.

Foto: pixabay.com / Alexas_Fotos  (Symbolbild zeigt nicht den echten Pfandbecher)

 
16 Lübecker Betriebe mit insgesamt 30 Verkaufsstellen, darunter Allwörden, ONE Fairtrade und das Studentenwerk Schleswig-Holstein, beteiligen sich an dem einjährigen Pilotprojekt. Der Ausschank von Heißgetränken erfolgt bei ihnen nun in dem bereits deutschlandweit bekannten Pfandbecher von „RECUP“.

 
Für einen Euro Pfand können Gäste den Becher in einem beliebigen Partnerbetrieb erwerben und gegen Pfandauszahlung wieder abgeben. Ergänzend dazu bieten einige Geschäfte einen Rabatt, wenn das Heißgetränk in einen mitgebrachten Becher gefüllt wird.
 
Das Klimateam der Hansestadt Lübeck unterstützt das Projekt unter anderem durch Flyer mit einer Übersichtskarte aller Partnerbetriebe. Zudem können mit Hilfe der RECUP-App alle teilnehmenden Unternehmen eingesehen werden. Nach einem Jahr wird das Modellprojekt evaluiert und die Ergebnisse veröffentlicht.
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