Pflegekräfte aus Osteuropa

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Redakteur

(Werbung) – Viele Pflegebedürftige und deren Angehörige möchten den Weg ins Altenheim vermeiden. Osteuropäische Pflegekräfte sind durchaus eine kostengünstige Alternative. Doch nicht nur die Kosten spielen dabei eine Rolle. Der geliebte Elternteil kann so direkt im Kreise der Familie verbleiben. Dabei ist die medienwirksame 24-Stunden-Betreuung eher ein Werbemittel. Eine Rundumversorgung Tag und Nacht ist faktisch unmöglich. Dies kann eine osteuropäische Pflegekraft nicht stimmen.

Foto: von Sabine van Erp auf Pixabay

Die Vorstellung und die Bedürfnisse aller Beteiligten zusammenbringen

Die Kommunikation zwischen der osteuropäischen Betreuungskraft und den Angehörigen soll vorzeitig den Pflegebedarf festlegen. Findet eine gute Vernetzung zwischen Angehörigen und der osteuropäischen Pflegekraft statt, entsteht eine schöne und gesunde Alternative zum Pflegeheim. Neben der Pflegekraft kann eine Tageseinrichtung mit herangezogen werden. Es gibt verschiedene zusätzliche Varianten für eine optimale Versorgung der Pflegebedürftigen.

Für osteuropäische Hilfskraft wird eine entsprechende häusliche Unterkunft benötigt. Sie bekommt ein eigenes Zimmer und dies möglichst im Haushalt der zu betreuenden Person.

Die Pflegeversicherung als Hilfe für die häusliche Betreuung

Neben der Bezahlung für die Pflegekraft kommen noch weitere Kosten hinzu:

• kostenloses Wohnen

• Mahlzeiten sowie Getränke

• Telefonkosten

• Zugang zum WLAN

• Fahrtkosten

Sicherlich kostet eine osteuropäische Pflegekraft entsprechendes Geld, doch ein Pflegeheim ist nicht gerade kostengünstig. Für die Heimkosten bezahlt die Pflegekasse zwar einen umfangreichen Zuschuss, doch ein hoher Anteil muss privat mitfinanziert werden.

Dabei ist zu bedenken, dass Pflegekräfte aus Osteuropa nicht zwingend eine medizinische Ausbildung absolviert hat. Sie sind in der Regel dafür zuständig, sich um die hauswirtschaftliche Versorgung zu kümmern. Die Pflegekraft unterstützt beim Waschen und Duschen, kümmert sich um die Einkäufe und die Mahlzeiten und begleitet Spaziergänge sowie Gänge zu den Ärzten. Generell kümmert Sie sich darum, dass die Versorgung klappt und nichts passiert. Bei einem hohen Pflegegrad ist auf jeden Fall ein Pflegedienst zusätzlich notwendig. Müssen Verbände gewechselt, Spritzen gegeben und Tabletten verabreicht werden, dass bedarf es einer medizinischen zusätzlichen Betreuung.

Die Vermittlung von Pflegekräften aus Osteuropa

Die Vermittlung findet zumeist über deutsche Agenturen statt. Diese arbeiten mit den osteuropäischen Vermittlungsunternehmen zusammen. Vor Ort findet die Rekrutierung der Pflegekräfte statt. Der endgültige Vertrag sollte erst dann unterzeichnet werden, wenn die Pflegekraft vor Ort angekommen ist. Dieses Merkmal zeichnet ein seriöses Unternehmen aus.

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